Spielzeugmärchen

Nach “Toy Story” (1995) und “Toy Story 2” (1999) lief im Jahr 2010 “Toy Story 3” in den deutschen Kinos an. Die drei Filme bauen auf der kleinkindlichen Fantasie auf, dass Spielzeuge lebendig sind und hinter dem Rücken ihrer Besitzer ein eigenes Leben führen. Erzählt werden die Geschichten eines Cowboys und eines Astronauten, die spannende Abenteuer erleben.

Die Tradition der Spielzeuggeschichten liegt im Kunstmärchen des 19. Jahrhunderts. Bereits 1816 schrieb E.T.A. Hoffmann das Märchen “Nussknacker und Mausekönig”, in dem ein Mädchen (Marie) mit einem Nussknacker spielt und ein fantastisches Abenteuer erlebt. Auch Hans Christian Andersen hat mit “Der standhafte Zinnsoldat” (1838) ein berühmtes Spielzeugmärchen geschrieben. Hier spielen Menschen eine sehr unter-geordnete Rolle. Es geht um einen einbeinigen Zinnsoldaten, der sich verliebt und ein Abenteuer erlebt. 1949 schrieb Astrid Lindgren das Märchen “Im Wald sind keine Räuber”“. Hier nimmt eine Spielzeugpuppe Kontakt zu dem kleinen Peter auf, weil ein Räuber sie bedroht.

Spielzeugmärchen

  • E.T.A. Hoffmann: “Nussknacker und Mausekönig” (Kinderbuch), verschiedene Hörbuchfassungen,
  • Igor Stravinski: “Petruschka” (Märchen-Ballett)
  • Hans Christian Andersen: “Der standhafte Zinnsoldat” aus “Sämtliche Märchen”
  • Astrid Lindgren: “Im Wald sind keine Räuber” aus “Märchen”
  • Janosch: “Lari Fari Mogelzahn” (Kinderbuch)
  • J.R.R. Tolkien: “Roverandom” (Kinderbuch)
  • Kate DiCamillo: “Die wundersame Reise von Edward Tulane” (Kinderbuch)

 

Christian Peitz

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